Ex-Karstadtgebäude neu nutzen!

Wie man als Tiger startet und nicht als Bettvorleger endet bei neuer Nutzung vorhandener Architektur, zeigt ein schöner Artikel im Deutschen Architektenblatt vom 28.3.25 (https://www.dabonline.de/architektur/kaufhaeuser-umbauen-bueros-markthalle-museum/). Statt von Sichtachsen und, nun ja, weitreichenden Plänen zu träumen und dafür viel Geld auszugeben (weil es dafür gerade einen Topf gibt), wäre es doch zielführender, einen Schritt nach dem anderen zu gehen. Für #Bremerhaven würde das bedeuten, einen zeitgemäßen, ressourcenschonenden und nicht zuletzt kostengünstigen (in Oldenburg lt. DAB Umbaukosten von 1.200 Euro/qm brutto!!) Umbau des Ex-Karstadt-Gebäudes in Angriff zu nehmen.

 

Und parallel dazu den Rückbau der Columbus-Straße umsetzen (s. meinen Beitrag vom 26.3.25 (https://www.heigenmoosers-wortmanufaktur.de/2025/03/26/neue-bankrotterklärung-der-bremerhavener-spd/). In diesem Zusammenhang danke ich für den Hinweis eines SPD-Stadtverordneten, der meinte, es habe schon den Verkehrsversuch einer Einspurigkeit je Fahrtrichtung gegeben, bei der Sanierung der Kennedybrücke. In der Tat war die Brücke während der Sanierung zwischen 2017 und 2019 fast immer nur pro Fahrtrichtung mit einer Spur und dabei mit der Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h zu befahren, ohne dass es zu Staus in der Stadt gekommen wäre. Nur während der gleichzeitigen Sperrung der alten Geestebrücke wurden kurzfristig zwei Autospuren je Fahrtrichtung eingerichtet.